Beschneidung verringert das Risiko für Prostatakrebs

6. Februar 20231 Min. Lesezeit
Beschneidung verringert das Risiko für Prostatakrebs

Wissenschaftler haben festgestellt, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko haben, Prostatakrebs zu entwickeln, als Männer, die nicht beschnitten sind.

Beschneidung verringert das Risiko für Prostatakrebs.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko haben, Prostatakrebs zu entwickeln, als Männer, die nicht beschnitten sind.

Der Mann muss allerdings vor seinem ersten Geschlechtsverkehr beschnitten sein. Das geht aus einer Untersuchung des Fred Hutchinson Cancer Research Center hervor.

Die Forscher stellten fest, dass eine Beschneidung bösartige Infektionen, die zu Prostatakrebs führen können, verhindern kann. Für die Untersuchung analysierten die Wissenschaftler die Daten von 3399 Männern. Von ihnen waren 1645 gesund und 1754 hatten Prostatakrebs.

Aus diesen Daten ging hervor, dass die Männer, die beschnitten waren, bevor sie Geschlechtsverkehr hatten, ein um 15 Prozent geringeres Risiko hatten, an Prostatakrebs zu erkranken, verglichen mit Männern, die nicht beschnitten waren oder erst nach ihrem ersten Geschlechtsverkehr beschnitten wurden.

Entzündungen

Sexuell übertragbare Infektionen und andere Infektionen können langanhaltende Entzündungen verursachen. Diese können zu Prostatakrebs führen. Eine Beschneidung kann Entzündungen vorbeugen, weil die innere Vorhaut straff gezogen wird und der feuchte Raum unter der Vorhaut damit verschwindet. Dort könnten krankheitserregende Mikroorganismen überleben.

Nach Angaben des Wissenschaftlers legt die Untersuchung nahe, dass eine Beschneidung das Risiko für Prostatakrebs verringert, weitere Forschung zum Zusammenhang zwischen Infektionen und Beschneidung ist jedoch erforderlich.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlicht.

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